Konzept zum Umgang mit Hausaufgaben an der Gutzmannschule

Bezug: Erlass Hausaufgaben an allgemein bildenden Schulen RdErl. d. MK v. 22.03.2012 - 33-82-100 (SVBl. 2/2012 S. 266) - VORIS 22410 -

Grundsätze für den Umgang mit Hausaufgaben

  • Hausaufgaben ergänzen den Unterricht und unterstützen den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler, sie dienen der Übung, Wiederholung sowie der Ergebnissicherung und fördern die Selbstständigkeit und Sicherheit der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus dienen sie der Vorbereitung bestimmter Unterrichtsabschnitte.
  • In der Grundstufe (Klasse 1-4) und in der Hauptstufe (5-10) werden i. d. R. von Montag bis Donnerstag Hausaufgaben erteilt. Über die Ferienzeit werden mit Ausnahme der Aufgabe einer Lektüre (für z.B. Deutsch) keine Hausaufgaben gestellt.
  • Bei der Stellung der Hausaufgaben wird darauf geachtet, die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen und es werden folgende Richtwerte eingehalten: pro Nachmittag GS: 30 Minuten HS: 1 Stunde.
  • Die Hausaufgaben werden im Unterricht verständlich erklärt, so dass jede Schülerin und jeder Schüler sie selbstständig anfertigen kann. Den Schülerinnen und Schülern wird ausreichend Raum gegeben, die Hausaufgaben zu notieren.
  • Die in einer Klasse unterrichtenden Lehrkräfte achten gemeinsam darauf, dass der Belastbarkeit der Schülerinnen und Schülern bei der Menge der Hausaufgaben Rechnung getragen wird.
  • Die angefertigten Hausaufgaben werden i. d. R. täglich überprüft und gewürdigt.
  • Die Hausaufgaben werden nicht bewertet. Jedoch fließt die Art und Weise der Hausaufgabenanfertigung in die Bewertung des Arbeitsverhaltens mit ein.
  • Die Überprüfung von Hausaufgaben durch schriftliche und mündliche Kontrollen können bewertet werden.

Maßnahmen bei der Nichtanfertigung von Hausaufgaben

  • Beim ersten Klassenelternabend eines jeden Schuljahres werden die Eltern über die Grundsätze der Hausaufgaben und Maßnahmen bei Nichtanfertigung informiert. Auch die Schülerinnen und Schüler werden mindestens zu Beginn jedes Schuljahres von den Lehrkräften über die Bedeutung der Hausaufgaben für den Unterricht und die Leistungsbeurteilung in Kenntnis gesetzt.
  • Fehlende Hausaufgaben werden von der Lehrkraft schriftlich notiert. Grundsätzlich müssen diese Hausaufgaben nachgeholt und am Folgetag unaufgefordert vorgezeigt werden.
  • Wenn eine Schülerin/ein Schüler mehrfach (i. d. R. 3 x in einem Fach) innerhalb des Zeitraumes zwischen zwei Ferienzeiten keine Hausaufgaben angefertigt hat, werden die Erziehungsberechtigten schriftlich oder (fern-)mündlich durch die Lehrkraft informiert (Elternbriefe für die Bereiche der Grundstufe und der Sekundarstufe liegen vor).
  • Bei dreimaligem Nichtanfertigen der Hausaufgaben kann die Note 6 anteilig für die mündliche Note des Faches notiert werden, wenn sich die Schülerin oder der Schüler aufgrund der fehlenden Vorbereitung nicht angemessen am Unterricht beteiligen kann.
  • Im Bedarfsfall sind weitere Maßnahmen einzuleiten (z. B. Nachholen von Versäumtem in einer Zusatzstunde, Anfertigung von Zusatzaufgaben u. ä.).